Effiziente Trennung achiraler pharmazeutischer Wirkstoffe im SFC-Modus auf YMC-Phasen
Die SFC (Supercritical Fluid Chromatography) hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und Akzeptanz in der pharmazeutischen Industrie gewonnen. Sie wird mittlerweile routinemäßig zur präparativen Trennung von Enantiomeren eingesetzt. Aber auch in der Analytik und der Aufreinigung achiraler Verbindungen setzt sich die SFC immer mehr als ökonomische und umweltfreundliche Alternative zur klassischen HPLC durch:
Geringerer Lösemittelverbrauch Durch den Einsatz von überkritischem CO2 als Hauptbestandteil der mobilen Phase wird der Verbrauch kostspieliger und umweltbelastender organischer Lösemittel minimiert.
Durchschnittlich werden in der SFC 80% weniger organische Lösemittel verbraucht als in der klassischen Normal Phase (NP) HPLC.
Schnellere Trennungen und höherer Durchsatz Aufgrund der geringen Viskosität und der hohen Diffusivität der überkritischen mobilen Phase sind Trennungen im SFC-Modus mindestens 3-5-mal schneller als in der klassischen HPLC. Diese äußerst kurzen Trennzeiten ermöglichen einen hohen Probendurchsatz und helfen, dem zunehmenden Zeitdruck in der pharmazeutischen
Forschung zu begegnen.
Breite Auswahl an Selektivitäten für die achirale SFC YMC-Diol, YMC-Amino, YMC-Cyano, YMC PVA-Sil, YMC Polyamin II und YMC Silica
bieten ein weites Spektrum unterschiedlicher SFC-Selektivitäten - ideal zur Lösung der
unterschiedlichsten Trennprobleme.
Spezielle SFC-Säulenhardware Für die präparative SFC bietet YMC eine speziell für die SFC entwickelte Säulenhardware
- für größte Sicherheit und exzellente Performance. YMC SFC-Säulen sind erhältlich in
unterschiedlichen Längen in 20 mmID, 30 mmID und 50 mmID.
(YMC SFC-Säule 250 x 50 mmID)
SFC-Selektivitätsstudie
Das Retentionsverhalten und die Selektivität sechs achiraler HPLC-Phasen von YMC wurden im
SFC-Modus mit folgender generischer SFC-Gradientenmethode getestet (*):
5% - 65% Modifier in CO2 (Flussrate (gesamt): 2.0 mL/min) über 17 Minuten, 10 Sekunden Hold
bei 65 %. Als Modifier diente Methanol:Isopropanol (50/50) mit 0.1 % Diethylamin (DEA). Das
Testgemisch enthielt zehn verschiedene pharmazeutische Wirkstoffe unterschiedlichster Acidität
und Basizität. Es wurden Standardsäulen in 250 x 4.6mmID und Partikelgrößen von 5 µm
verwendet.
(*) Alle Messungen wurden ausgeführt durch Averica Discovery Services, Inc., One Innovation Drive, Three
Biotech,Worcester, MA 01605 USA.
Ein Vergleich der Chromatogramme der einzelnen Phasen zeigt signifikante Unterschiede in den Retentionszeiten bis hin zu Umkehrungen der Elutionsreihenfolge. Entgegen der Erfahrungen aus der NP-Chromatographie zeigen die oberflächenmodifizierten Silica-Phasen im SFC-Modus markante Unterschiede in der Selektivität. Zur Ermittlung der idealen Phase für das jeweilige Trennproblem bietet sich daher ein Phasenscreening mit einem generischen SFC-Gradienten an, ähnlich wie in der Reversed-Phase (RP) Chromatographie.
Unser Tipp: YMC PVA-SIL
YMC PVA-SIL ist der Allrounder im SFC-Modus: Die Phase zeigt sehr gute Peakformen und hohe Selektivität für alle Komponenten des Testgemisches, d.h. für Säuren, Basen und neutrale Verbindungen gleichermaßen.
Bestellinformationen:
Beschreibung
Dimension
Artikelnummer
YMC-Pack Diol-120-NP, (12 nm, S-5 μm)
250 x 4.6 mmID
250 x 20 mmID
250 x 30 mmID
250 x 50 mmID
Binäres präp. HPLC-System zur Methodenoptimierung von Peptidaufreinigungen im Pilotmaßstab
Kundenspezifische Anforderungen an Multi-Funktionsanlagen können oftmals nicht „von der Stange“ erfüllt werden; hier bewährt sich das Kronlab-Baukastensystem: jede einzelne Komponente wird anwendungsspezifisch qualifiziert und in einem festgelegten Prozedere zu einem Anlagensystem integriert. Das Resultat: maßgeschneiderte Lösungen!
In dem vorliegenden Fall für die Methodenoptimierung der Peptidaufreinigung im Pilotmaßstab, sowie der Positionierung im Ex-Bereich.
Neben einer binären Hochdruckgradienten Pumpe und einer metallfreien HPLC-Pumpe für den Probenauftrag wurden Komponenten für die Temperatur-, Druck- und Massenflussüberwachung in das System eingebunden. Über ein 4-Wege
2-Positionsventil kann die Säule umgangen werden (Bypass). Die Detektion wird über einen variablen Mehrkanal UV-Detektor gewehrleistet. Das Sammeln von bis zu 32 Fraktionen wird über eine ausgeklügelte Ventilschaltung bewerkstelligt, die ein ausblasen der Fraktionierleitungen ermöglicht und das Fraktioniervolumen nicht limitiert.
Durch die sorgfältige Auswahl der Komponenten, bzw. das Unterbringen in einen stickstoffgespülten Systemschrank ermöglicht die Aufstellung und Verwendung der Anlage im Ex-Bereich.
Darüber hinaus liefert das Anlagen-Engineering detailgenaue Dokumentation sowie entsprechende Qualifizierung und/oder Support für IQ/OQ/PQ, auf Wunsch auch mit individualisierten Prüf- und Abnahmebedingungen.
Wartung und Service erfolgen über qualifizierte Naturwissenschaftler bzw. geschulte Techniker mit langjähriger Berufserfahrung.
Wenn es also um maßgeschneiderte Systemlösungen geht:
Kronlab – The Engineering Division of YMC Europe GmbH
Ihr Ansprechpartner: Lars Henning, henning@ymc.de
Unsere Mitarbeiter im Außendienst und in der Zentrale beantworten gerne Ihre Fragen und unterstützen
Sie bei der technischen Ausführung.
Information und Kontakt:
YMC Europe GmbH
Lars Henning
Telefon: +49 (0)2064 427-282
Telefax: +49 (0)2064 427-115
E-Mail: henning@ymc.de
HPLC-Tipp: Trifluoressigsäure als Additiv in
der RP-HPLC
Trifluoressigsäure (TFA) ist ein weit verbreitetes Additiv zur mobilen Phase bei der Trennung von Peptiden und Proteinen mit der Reversed phase HPLC. Die Zugabe von TFA erniedrigt den pH und verbessert die Peakform, so dass eine höhere Auflösung erreicht werden kann. Zusätzlich wird durch Ionenpaarbindungen des TFA mit diesen Analyten eine größere Retention insbesondere für die polaren Substanzen erreicht.
Hierbei kann die Selektivität über unterschiedliche TFA-Konzentrationen beeinflußt werden.
Das Letztgenannte heißt im Umkehrschluss aber auch, dass die Zugabe der TFA reproduzierbar sein muss, um eine hohe Methodenrobustheit erreichen zu können.
Hierzu sind einige Eigenheiten dieses Additivs zu beachten:
Die Dichte von TFA ist 1.53mg/ml, eine nicht eindeutige Spezifizierung bei der Konzentrationsangabe, z.B. 0.1% Gewicht pro Volumen (w/v) oder 0.1% Volumen pro Volumen (v/v) kann daher zu stark variierenden Ergebnissen führen.
Pipetten werden in der Regel mit Wasser als Referenzsubstanz kalibriert. TFA hat jedoch eine zu Wasser sehr stark abweichende Viskosität und einen stark abweichenden Dampfdruck, eine Fehldosierung ist daher leicht möglich.
Empfehlenswert ist daher die Verwendung spezieller Pipetten, bei der die Flüssigkeit direkt und ohne Luftpolster verdrängt wird, oder das Einwiegen der TFA.
Es sollte immer TFA in spektrophotometrischer oder HPLC-Qualität verwendet werden, um auch bei den für Biomoleküle häufig gewählten kleinen Wellenlängen am UV-Detektor eine gute Basislinie erzielen zu können.
Da TFA nicht besonders stabil ist, ist die Lagerung in einer gut verschlossenen Flasche im Kühlschrank oder noch besser in der Gefriertruhe zu empfehlen. Beim Umfüllen der Säure aus dem Vorratsgefäß sollte der Kontakt mit Luft durch die Verwendung eines Inertgases wie Argon minimiert werden, um die Aufnahme von
Feuchtigkeit zu verhindern
Bei höchsten Ansprüchen an die mobile Phase, zum Beispiel bei der Detektion sehr kleiner Peaks nahe an der Nachweisgrenze, ist auch in Ampullen abgefülltes TFA erhältlich. Dies stellt zwar eine erhebliche kostenintensivere Alternative dar, kann aber zur Vermeidung der oben genannten Probleme und damit zu erheblich besser reproduzierbaren Ergebnissen führen.
Information und Kontakt:
YMC Europe GmbH
Dr. Wolfgang Schräder
Telefon: +49 (0)2064 427-290
Telefax: +49 (0)2064 427-135
E-Mail: schraeder@ymc.de
Unser Angebot für Sie: ULC-MS Lösungsmittel zum Sonderpreis*
Hochreine Lösungsmittel für die HPLC – LGC Standards Optigrade® in ULC-MS Qualität
In der Forschung und Entwicklung sowie in der Pharmaqualitätskontrolle und der Umweltanalytik hat die analytische
HPLC eine zentrale Rolle eingenommen.
Nicht nur die Technik muss dabei immer höheren Qualitätsansprüchen genügen. Auch an die Lösungsmittel werden
dabei immer höhere Anforderungen gestellt.
- hohe UV-Durchlässigkeit
- hohe Reinheit für die Gradientenelution
- geringe fl uoressenzempfi ndliche Verunreinigungen
- verbesserte MS-Signalintensität durch einen geringen Anteil an ionischen Verbindungen
Gerade im Bereich der ultraschnellen HPLC werden spezielle Ansprüche an die verwendeten Lösungsmittel gestellt.
Promochem stellt sich mit seinen ULC/MS Lösungsmitteln diesen Anforderungen. Das ULC/MS Lösungsmittel wird
durch einen 0.1μm Filter mikrofi ltriert und hat einen Verdampfungsrückstand von max. 1 ppm. ULC/MS Lösungsmittel
werden unter Inertgas verpackt.
Acetonitril für ULC-MS Optigrade:
Methanol für ULC-MS Optigrade:
(erhältlich in 1 L Flaschen)
(erhältlich in 1 L Flaschen)
Gehalt:
99.97% - 100%
Gehalt:
Wasser:
0 - 0.01% max.
Wasser:
Abdampfrückstand:
0 - 0.0001% max.
Abdampfrückstand:
Filtriert durch ein 0.1 μm Filter.
Filtriert durch ein 0.1 μm Filter.
1 L = 0.792 kg (bei 20°C)
1 L = 0.783 kg (bei 20°C)
Bestellnummer: 9640-1,0LTR 1 Liter
Bestellnummer: 9658-1,0LTR 1 Liter
Listenpreis:
Listenpreis:
Wasser HPLC für ULC-MS Optigrade:
(erhältlich in 1 L Flaschen)
Abdampfrückstand:
0 – 0.0001% w/w
Filtriert durch ein 0.1 μm Filter.
Bestellnummer: 9662-1,0LTR 1 Liter
Listenpreis:
Zusätzlich werden auch fertige Mischungen von
Wasser und Acetonitril
mit Ameisensäure,
Essigsäure und Trifl uoressigsäure angeboten.
Für weitere Informationen zu Lösungsmittel kontaktieren Sie uns unter:
Information und Kontakt:
YMC Europe GmbH
Eva Lisken
Telefon: +49 (0)2064 427-263
Telefax: +49 (0)2064 427-222
E-Mail: lisken@ymc.de
Ihr YMC-Ansprechpartner für Syntheseautomation und Mikroreaktionstechnik/Flow Chemistry in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist Herr Marc Ujma.
Information und Kontakt:
YMC Europe GmbH
Marc Ujma
Telefon: +49 (0)2064 427-227
Telefax: +49 (0)2064 427-222
E-Mail: ujma@ymc.de